Brot & Gebäck,  Natürliche Küche

Butter-Toastbrot

Brot getoastet schmeckt herrlich zum Frühstück. Noch besser schmeckt es mir persönlich, wenn ich über die Zutaten, die im Brot enthalten sind Bescheid weiß und den Zuckergehalt selbst bestimme! Selber backen und die Zutaten sorgfältig auswählen ist also die Devise.

Heute habe ich für euch ein Rezept für ein Toastbrot aus Dinkelmehl, etwas Butter und wenig Zucker. Das Brot passt übrigens auch wunderbar als Basis für einen selbst gemachten Schinken-Käse-Toast!

Rezept: Butter-Toastbrot mit Dinkel und wenig Zucker

Rezept Butter-Toastbrot (mit Dinkel und wenig Zucker)

Zutaten:
500g Dinkelmehl (Type 700, glatt)
1/2 Würfel Bio-Hefe (frisch) + 1 EL Zucker (Tipp: Den Zucker benötigt die Hefe um sich besonders gut zu entwickeln!)
250ml Milch
2 Esslöffel Butter (zimmerwarm)
1 Ei
1 Teelöffel

benötigte Materialien: 
Küchenmaschine mit Teig-Knetfunktion
Teigspatel
Backmatte zum Ausrollen des Teiges (Tipp: Ich knete den Hefeteig nicht auf der Steinoberfläche, sondern auf der Backmatte, so kühlt der warme Teig nicht so schnell aus, das ist besser für die Hefe.)
2 Brotbackformen (länglich, Größe 30 cm)
Sprühflasche mit Wasser zum Besprühen des Teiges (oder du nutzt die Dampffunktion des Backofens)


Workshop: Natürlich Brot backen – variantenreich, köstlich, gesund

Du möchtest mehr über selbst gemachtes Brot erfahren und lernen wie man verschiedene Teige zubereitet?  Komm zu meinem Workshop „Natürlich Brot backen – variantenreich, köstlich, gesund“! Alle Informationen zum Kurs findest du hier:

Workshop "Natürlich Brot backen - variantenreich, köstlich, gesund"


Zubereitung: 

  • Die Milch erwärme ich in einem kleinen Topf leicht – ca. handwarm! Es ist wichtig, dass die Flüssigkeit nicht zu heiß ist, denn sonst wird anschließend die Hefe zerstört (Tipp: Die ideale Temperatur für Hefe ist 37° Grad!).
  • Zur Milch gebe ich die Butter.
  • Als nächstes wiege ich in die Rührschüssel meiner Küchenmaschine das Mehl ein und mache eine Mulde. Die Bio-Hefe brösle ich in die Mulde ein und bestreue diese mit einem Esslöffel Zucker.
  • Einen Teil der warmen Milch + Butter gieße ich über die Hefe, gerade mal soviel, dass die Hefe bedeckt ist.
  • Die Rührschüssel decke ich mit einem Tuch ab und lasse die Hefe rund 10 Minuten aufgehen. Man sagt, die Hefe mag die Wärme, darum stellen viele ihren Teig auf den Heizkörper. Das kann aber leider auch schief gehen, wenn es der Hefe zu heiß wird! Mein Tipp: Lass die Schüssel lieber in der Küche bei Raumtemperatur stehen, eventuell benötigt die Hefe etwas mehr Zeit aufzugehen.
  • Ist das „Dampferl“ schön aufgegangen – du erkennst es, wenn die Hefe Blasen wirft – gebe ich die restliche Milch + Butter, ein Ei und Salz hinzu und verknete das Ganze zu einem Teig. Tipp: Dinkelmehl sollte man nicht zu lange durchkneten, da der Kleberanteil im Getreide empfindlicher ist, als im Vergleich zum Weizen (Weizenteig knetet man ca. 7 – 10 Minuten), und der Dinkel-Teig sonst eher zu weich wird!
  • Der Teig darf jetzt noch ruhen. Ich verwende sehr gerne für die Ruhezeit Abdeckhauben (sehen aus wie Duschhauben), so kann die Feuchtigkeit und die Wärme gut in der Rührschüssel bleiben und sich der Teig wunderbar entwickeln. Die Abdeckhauben wasche ich anschließend aus und hänge sie zum Trocknen auf, sie sind also wiederverwertbar!
Der Hefeteig darf rund 30 Minuten ruhen, bevor er weiter verarbeitet wird.
  • Nach der Ruhezeit teile ich den Teig in zwei Hälften, forme diese zu Kugeln und lasse sie nochmals kurz rasten (abgedeckt unter einem Geschirrtuch). Anschließend forme ich aus den Kugeln zwei Stränge und lege diese in die Brotbackformen (mit ein wenig Butter eingefettet).
  • In der Brotbackform darf der Teig nochmals ruhen. Hierzu verwende ich nochmal die Abdeckhaube und stülpe sie über die Brotbackform.

  • Wenn der Teig in der Brotbackform schön aufgegangen ist, sprühe ich ihn mit einer Wassersprühflasche ordentlich ein und gebe die Formen in den vorgeheizten Backofen (180°C Heißluft). Rund 20 – 25 Minuten werden die Brote gebacken. Nach dieser Zeit kannst du die Brote aus der Form nehmen und auf einem Auskühlgitter abkühlen lassen. Warum ein Auskühlgitter? Wenn du das warme Brot auf die Küchenfläche legst oder am heißen Backblech liegen lässt, staut sich die Wärme und dein Brot beginnt zu schwitzen. Das wirkt sich nachteilig auf die Haltbarkeit aus! Wenn das Brot ausgekühlt ist, kannst du es zum Beispiel in Toast-Scheiben schneiden und geschnitten einfrieren!

Das Butter-Toastbrot eignet sich aufgrund des geringen Zucker-Anteils nicht nur für dein Frühstück, sondern auch für den Schinken-Käse-Toast! Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit!

Marmelade selbst gemacht – ohne Zucker und Gelierzucker – dafür mit natürlicher Süße aus Datteln!

Passt zum selbst gemachten Toastbrot: Süßer Aufstrich mit Früchten und Datteln

Frische Marmelade ganz ohne zusätzlichen Zucker und Gelierzucker!

Zutaten:
100g Datteln getrocknet (ohne Stein)
200g gefrorene Himbeeren

Zubereitung:
Du nimmst die gefrorenen Früchte (z.B. Himbeeren) und legst diese zusammen mit Datteln (ohne Kern) über Nacht in eine Schüssel, am Morgen kommt das Ganze in einen Mixer, wird kurz püriert und fertig ist dein Obst-Aufstrich als Alternative zu Marmelade mit Zucker.

Gratis Download

Die Rezepte als PDF zum kostenlosen Download findest du hier:
Natürlich Hausgemacht_Rezept_Butter-Toastbrot
Natürlich Hausgemacht_Rezept Süßer Aufstrich mit Früchten und Datteln

Butter-Toastbrot
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