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Hustensirup aus Fichtenwipfeln

Heute habe ich wieder ein Thema aus Wald und Wiese für euch! Bei meiner morgendlichen Laufrunde hatte ich vor ca. zwei Wochen bereits die ersten jungen Triebe der Fichten und Tannen entdeckt und ein erstes Foto für euch auf meinem Instagram Kanal gepostet. Heute war es dann endlich soweit! Ausgerüstet mit einem kleinen Sackerl in der Tasche meines Laufshirts, habe ich mich auf den Weg durch den Wald gemacht. An einer kleinen Waldlichtung bin ich fündig geworden und habe mir ein paar Fichten- und Tannenwipferl mitgenommen. Wichtig hierbei ist, um den Baum nicht schwerwiegend im Wachstum zu stören, dass ihr wirklich nur ein paar wenige junge Seitentriebe des Baumes abnehmt! Zuhause angekommen könnt ihr die Wipfel vielfältig verarbeiten – entweder trocknen (für einen Erkältungstee im Winter), zu Gelee mit Waldgeschmack verkochen oder zu einem traditionellen Hustensirup ansetzen. 

Fichtenwipfel für den Hustensirup
Fichtenwipfel-Sirup wird seit langem in der Volksheilkunde bei hartnäckigem Husten verwendet.

Die Inhaltsstoffe der Fichtenwipfeln sind dafür verantwortlich, dass die Fichte schon lange in der traditionellen Volksheilkunde bei Husten und Erkältungskrankheiten mit Schleim verwendet werden. Sie wirken u.a. hustenstillend, schleimlösend und entzündungshemmend. Wichtig: Kein Einsatz bei Asthma oder Krampfhusten, die ätherischen Öle können die Krämpfe verstärken!

Fichtenwipfel-Sirup gegen Husten

GlutenfreiVeganLaktosefrei

Für einen selbst gemachten Fichtenwipfel-Sirup benötigt ihr wenige Zutaten: Zu gleichen Teilen Fichtenwipfel und Bio-Rohrzucker sowie ein verschließbares Glas und ein wenig Geduld. Fichtenwipfel und Zucker werden schichtweise in ein sauberes Glas eingefüllt und zum Schluss mit einem Deckel verschlossen. Das Glas bleibt nun für mehrere Wochen an einem warmen Ort stehen – so lange bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat und in eine Flüssigkeit verwandelt hat. Den fertigen Hustensirup seiht ihr ab und füllt in ein Glas ein, das ihr an einem kühlen dunklen Ort aufbewahrt. Bei Bedarf und auch zur Vorsorge könnt ihr 3 mal täglich je 1 EL vom Fichtenwipfel-Sirup trinken.

Noch mehr Tipps und Rezepte von mir erfährst du in meinen Workshops
in meiner Kräuterküche in Bürmoos!

 

Hinweis!

Die von mir am Blog veröffentlichten Informationen rund um Küche und Garten werden sorgfältig recherchiert,  erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Rezepte und Anwendungen der Volksheilkunde nicht den Besuch beim Arzt ersetzen und die Umsetzung auf eigene Gefahr erfolgt. 

Buchtipp für Rezepte mit Fichtenwipferl

Weitere spannende Rezepte, wie den Fichtenwein oder das Fichtengelee, findet ihr übrigens in dem umfassenden Werk von Siegrid Hirsch & Felix Grünberg „Die Kräuter in meinem Garten“!

Hustensirup aus Fichtenwipfeln
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