Kräuter

Kräuter in der Glasenbachklamm

Letzte Woche hatte ich die großartige Gelegenheit an einer Kräuterwanderung in der Glasenbachklamm teilzunehmen. Im Rahmen des Projekts „Calendula –  Menschen begegnen – Natur erleben“ lud das Salzburger Bildungswerk zusammen mit der Gemeindeentwicklung Salzburg zu diesem interessanten Ausflug ein.

 

Kräuterwanderung in der Glasenbachklamm
Glasenbachklamm

Calendula –  Menschen begegnen – Natur erleben

Ziel des erwähnten Projektes ist es, Menschen die Natur wieder näher zu bringen und Menschen unterschiedlichster Lebenssituationen zu verbinden. Eine tolle Sache finde ich! Wer sich näher über das Projekt „Calendula“ und die zahlreichen Veranstaltungen wie Vortrage, Workshops und Exkursionen informieren möchte sieht sich das Progammheft dazu an!

Wandern in der Glasenbachklamm
Nur wenige Autominuten von der Stadt entfernt liegt die idyllische Glasenbachklamm.

Durch die Glasenbachklamm mit Kräuterpädagogin Bettina Wiesenegger

Durch die Glasenbachklamm führte uns die zertifizierte Kräuterpädagogin Bettina Wiesenegger und verriet uns so einiges über die Wirkungskraft der heimischen Kräuter. Wie zum Beispiel, dass die Tautropfen auf dem Frauenmantel gar keine Tautropfen sind, sondern Guttationstropfen. Vor langer Zeit verwendeten Alchemisten das so genannte Himmelswasser um daraus den Stein der Weisen herzustellen. Heute wissen wir, dass diese Essenz des Frauenmantels das Schwitzwasser ist, welches über Nacht entsteht wenn die Pflanze über die Wurzeln das Wasser aufnimmt und über die Blätter den Überschuss ausschwitzt.

Bärlauchblüte
Die Blätter verwendet man nur bis zur Blüte des Bärlauch.

Wir erfuhren alles über den Bärlauch

Die Kräuterpädagogin erzählte uns auch vom Bärlauch und woher er seinen Namen hat – nämlich von dem Bären! Der Name prägte sich zur Zeit der Germanen, deren Seelentier der Bär war. Er galt als der Bringer des Frühlings, der mit seinem Erwachen aus dem Winterschlaf die Kraft des Winters brach. Der Bärlauch ähnelt mit seiner durchdringenden Kraft dem Bären, die zarten Bärlauchblätter kämpfen sich im Frühling ergiebig durch Laub und Zweige am Waldboden.

Gänseblümchen
In der Glasenbachklamm wachsen große Gänseblümchen direkt am Felshang.

Auch Gänseblümchen haben wir gefunden und Bettina hat uns erzählt, warum sich diese hartnäckige Pflanze so gut vor Kälte schützen kann. Über Nacht oder an kalten Tagen werden die Lippenblüten des Gänseblümchens rosa, eine Stoffwechselreaktion der sekundären Pflanzenstoffe (Flavonoide) wodurch ein Kälteschutz für die Pflanze entsteht.

Ich fand die rund zweistündige Wanderung superspannend, habe tolle Persönlichkeiten kennen gelernt und wieder viel über mein Lieblingsthema Kräuter erfahren. Zum Abschluss lasse ich noch ein paar Bilder für sich sprechen:

 

Weinbergschnecke
Weinbergschnecke am Wegesrand

 

Glasenbachklamm
Naturschauspiel Klamm

 

Dieser Beitrag ist auf freundliche Einladung des Salzburger Bildungswerkes entstanden.

Kräuter in der Glasenbachklamm
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