Hochbeet fertig im Garten
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Unser neues Hochbeet

Hochbeet anlegen
Unser neues Hochbeet

Jetzt im Herbst ist der ideale Zeitpunkt ein neues Hochbeet aufzustellen und zu befüllen. Warum? Im Garten werden die Sträucher und Hecken geschnitten, Reste von den Gemüsebeeten werden abgetragen und im Idealfall wartet im Komposter die nährstoffreiche Komposterde auf ihren Einsatz. Aus ökologischer Sicht ist die Wiederverwertung von Materialien aus dem eigenen Garten natürlich perfekt!

Vorteile eines Hochbeetes

„Gärtnern im Kreislauf mit der Natur“ fällt mir als erstes zum Thema Hochbeet ein. Äste von Sträuchern, Obst- und Gemüsereste aus der Küche und Pflanzenreste finden ihren Platz im Hochbeet. Neben dem Aspekt des Recyclings hat das Hochbeet viele weitere Vorteile im Vergleich zum ebenen Gemüsebeet. Durch den Aufbau dient das Hochbeet als Wärmespeicher. Das ideale Klima verlängert die Anbauzeit vom frühen Frühling bis in den späten Herbst hinein. Die angenehme Arbeitshöhe ist natürlich ein großer Pluspunkt! Vorbei sind die Zeiten in denen man auf allen Vieren am Boden jätet, die Saat ausbringt oder erntet. Aus meiner Erfahrung verbreiten sich Unkräuter zwischen den Pflanzen weit weniger bis gar nicht im Hochbeet! Vor Schädlingen ist man leider auch mit einem Hochbeet nicht absolut sicher. Schnecken überwinden so manche Steilwand, um sich danach am frischen Salat satt zu essen. Hier muss man aber nicht verzagen – praktisches Zubehör wie Schneckenschutzkanten helfen die Schnecken vom Hochbeet fern zu halten.

Hochbeet von GFP Garten- & Freizeit-Prof
Mein Hochbeet GFP Garten- & Freizeit-Prof

Genug mit der Theorie, ich darf euch nun mein neues Hochbeet vorstellen! Für meinen Artikel hat mir die Firma GFP Garten- & Freizeit-Profi ein Exemplar aus der Serie Standardline zur Verfügung gestellt. Das Hochbeet ist in vier Farben erhältlich – Aluminium natur, grün, anthrazit und braun. Unser Familienrat hat sich nach eingehender Beratung für die Farbe grün entschieden! 🙂 Von klein bis groß sind verschiedene Größen erhältlich – das Hochbeet findet so in jedem Garten Platz. Die Höhe beträgt 77 cm, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. Meine Kinder finden es auch praktisch – das Beet ist genau in der richtigen Höhe, um fleißig beim Anpflanzen mit zu helfen und später zu ernten. Neben dem bereits erwähnten Schneckenschutz ist ein Gitter zum Schutz vor Nagetieren als Zubehör erhältlich. Meine Empfehlung: Unbedingt investieren! Ihr werdet keine Freude haben, wenn sich Wühlmäuse über den Erdboden in euer neues Hochbeet einquartieren.

Einzelnen Bauteile des neuen Hochbeetes von GFP Garten-& Freizeit-Profi
Die einzelnen Bauteile des neuen Hochbeetes von GFP Garten-& Freizeit-Profi.

Aufbau des Hochbeetes

Jetzt geht es ans Eingemachte! Theoretisch wollten mein Mann und ich mit unseren Kindern das Hochbeet gemütlich an einem Wochenende aufbauen. Die Praxis sieht wie so oft im Leben anders aus. Berufliche wie private Termine lassen auch unseren Terminkalender wie aus Nähten platzen. Also habe ich die Sache alleine in die Hand genommen! Und dank des wirklich einfachen Systems hat der Aufbau des Hochbeetes gut geklappt. Als Werkzeug habe ich lediglich einen Schraubenzieher und eine Wasserwaage verwendet.

Der erste Schritt zum neuen Hochbeet ist der ebene Untergrund. Der Rasen muss abgestochen werden und die Erde darunter geebnet werden. Ich habe mein Hochbeet in den bestehenden Gemüsegarten integriert, d.h. ich musste keinen Rasen abheben, sondern lediglich für eine ebene Fläche sorgen.

Jetzt kann der Aufbau schon losgehen! Als erstes habe ich die Kunststoffgleiter an den Planken montiert.

Anschließend werden die Klemmplatten an den Eckstehern montiert und die einzelnen Planken in die Ecksteher eingesetzt.

Zum Schutz vor Nagetieren solltet ihr – wie bereits erwähnt – unbedingt ein engmaschiges Gitter unter das Hochbeet legen!

Nochmal der Check mit der Wasserwaage, ob euer Hochbeet gerade steht, danach könnt ihr Reihe für Reihe die Planken in die Ecksteher einsetzen. Zum Schluss werden die Handläufe montiert.

Befüllung des Hochbeetes

Befüllung des Hochbeetes
Quelle: GFP Garten- & Freizeit-Profi

Der Hersteller empfiehlt das Hochbeet mit folgendem Material zu befüllen:
Schicht 1: grober Baum- und Strauchschnitt
Schicht 2: Laub- und Grünabfälle
Schicht 3 bis 5: Gartenerde, Kompost und Blumenerde

Ich habe unser neues Hochbeet folgendermaßen befüllt:

Befüllung des Hochbeetes, Strauchausschnitt
Strauchschnitt aus dem Garten

Unsere Sträucher sind jetzt ein paar Jahre alt und werfen jedes Jahr einiges an Schnittmaterial ab. Natürlich wanderte das alles direkt in unser neues Hochbeet.

Befüllung des Hochbeetes, Grünabfälle
Grünabfälle

Ich habe meine Gemüsebeete geräumt und alle Reste als zweite Hochbeetschicht verwendet. Dabei waren zum Beispiel Reste vom Zuckermais, Zucchinipflanze, das Grün der Schwarzwurzeln. Wichtig ist hierbei nur, dass ihr keine kranken Pflanzen für das Hochbeet verwendet! Also Pflanzen mit Pilzinfektionen oder Parasitenbefall solltet ihr entsorgen.

Frische Kompostabfälle

Ich habe den Komposter ausgeräumt und das Material für das neue Hochbeet verwendet. Und ich hatte Hilfe, wie ihr auf dem Foto sehen könnt! 🙂

Vorletzte Schicht für das Hochbeet, Reifer Kompost
Die vorletzte Schicht ist reifer Kompost.

4. Erde: Erde ist nicht gleich Erde. Für den Gemüseanbau benötigen wir nahrhafte Erde! Ich fülle reife Komposterde (Achtung sehr scharf für die Pflanzen, nicht pur verwenden!) in das Hochbeet. Zum Schluss trage ich eine Schichte Erde aus dem Gemüsebeet mit etwas Sand (für eine gute Wasserdurchlässigkeit) auf und hacke dieses Gemisch ganz leicht unter die Komposterde. Und dann kann die Bepflanzung auch schon losgehen! Natürlich ist jetzt unser Hochbeet am nährstoffreichsten, ideal also für Starkzehrer wie Zucchini, Kartoffeln, Zuckermais. Doch damit müssen wir uns bis zum nächsten Frühling gedulden. Damit wir auch im Winter frisches Gemüse aus dem Garten ernten können säe ich jetzt noch Radieschen, Winterspinat, Feldsalat. Auch für mehrjährige und winterharte Kräuter wie Thymian, Salbei oder Minze ist jetzt noch der ideale Zeitpunkt um neue Pflanzen einzusetzen bzw. bestehende Kräuter zu teilen und zu vermehren.

Mein Resümee
Der Bausatz für das Hochbeet aus der Serie Standardline von GFP Garten- & Freizeit-Profi wurde kompakt verpackt geliefert. Der Aufbau gestaltete sich sehr einfach und ist mit wenig Werkzeug  (Schraubenzieher und Wasserwaage) zu bewerkstelligen. Der Bausatz lässt sich in kurzer Zeit aufbauen, für die Befüllung des Hochbeetes sollte man etwas mehr Zeit und Muskelkraft mit einberechnen. Das Material bewerte ich als sehr hochwertig, witterungsbeständig und langlebig. Ich freue mich schon sehr auf tolles Gemüse aus unserem neuen Hochbeet! Im Frühling gibt es dann weitere Tipps von mir für den Gemüseanbau im Hochbeet. 🙂

Das Hochbeet sowie weitere Produkte wie Gewächshäuser findet ihr hier: https://www.gfp-international.com

Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit GFP Garten- & Freizeit-Profi entstanden. Ich gebe zu 100% meine eigene Meinung wieder!

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